Das Ziel der Ohrmuschelkorrektur ist es, abstehenden Ohren durch die "Neuformung" und/oder Verkleinerung des Ohrmuschelknorpels zu korrigieren. Dabei soll eine möglichst natürliche Ohrform erzielt werden. Das Ausmaß der Ohrkorrektur wird vorher immer individuell bestimmt.
Die Ohrmuschelkorrektur erfolgt ambulant. Bei Erwachsenen und Kindern die älter als 13 Jahre sind wird der Eingriff üblicherweise in örtlicher Betäubung durchgeführt. Bei kleineren Kindern erfolgt die Ohrmuschelkorrektur immer unter Vollnarkose. Wahlweise kann die Ohrkorrektur bei Erwachsenen aber auch in Vollnarkose durchgeführt werden.
Bei dem Eingriff wird über einen später unsichtbaren Schnitt hinter der Ohrmuschel die fehlende Ohrmuschelfalte mit Hilfe spezieller Techniken gebildet. Der zu große Knorpel kann dabei reduziert werden. Dadurch wird das abstehende Ohr an den Kopf angelegt. Anschließend wird die Wunde mit feinen selbstauflösenden Fäden hinter dem Ohr verschlossen.
Nach der Operation muss ein Kompressionsverband für ca. 5 Tage getragen werden, der die frisch korrigierte Ohrmuschel unterstützt. Nach Abnahme des Verbands sollte nachts, für weitere 6 Wochen, ein Stirnband getragen werden. Die Fadenentfernung ist nicht notwendig, da die Fäden selbstauflösend sind.

