Allergologie

Allergie - was ist das?

Viele Menschen, die unter Schnupfen und Niesen leiden, denken zunächst an eine Erkältung. Doch auch eine Allergie kann der Grund für die Beschwerden sein. Gerade in Verbindung mit tränenden Augen und Juckreiz ist eine Allergie wahrscheinlich. Doch was genau ist eine Allergie? Was geschieht im Körper? Bei einer Allergie handelt es sich um eine starke Abwehrreaktion gegen Substanzen, die für Menschen eigentlich völlig harmlos sind. Das Immunsystem deutet diese Substanzen, die Allergene, jedoch als Gefahr und reagiert mit starker Abwehr. Die am häufigsten vorkommenden Allergene sind Gräser- und Baumpollen, aber auch Hausstaubmilben oder Tierhaare. Außerdem reagieren viele Menschen auf bestimmte Nahrungsmittel allergisch, z B. Äpfel oder Nüsse.

 

Pollenflug oft schon ab Februar

Während Tierhaar- oder Nahrungsmittelallergiker jahreszeitenunabhängig von ihrer Allergie betroffen sind, fällt der Startschuss für Pollenallergiker bereits im Februar. Dann blühen Hasel und Erle und eröffnen die Allergiesaison. Einige Wochen später kommt die Birke dazu. Wer unter einer Baumpollenallergie leidet, wird also schon früh im Jahr von Symptomen geplagt. Ab Mai blühen dann die Gräser und erst im August ist die Hauptsaison vorbei. Pollenallergiker können dann langsam wieder durchatmen

 

Milbenallergie häufig unerkannt

Milbenallergien sind weit verbreitet – und noch deutlich unterdiagnostiziert. So versteckt sich die Milbenrhinitis gern hinter Pollen-Allergien oder wird mit einer Dauererkältung im Winter verwechselt. Eine verstopfte Nase vor allem morgens nach dem Aufstehen sowie eine Zunahme der Beschwerden im Herbst und Winter deuten auf eine Hausstaubmilben-Allergie hin. Die frühe Diagnose ist hier besonders wichtig, denn gerade der Milbenallergiker entwickelt häufig später ein Asthma (Etagenwechsel).

 

 

Moderne Diagnostik und Therapie- bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand!

Als ausgebildete Allergologen legen wir sehr grossen Wert auf die moderne Diagnostik und leitliniengerechte Therapie. Neben einer Hauttestdiagnostik (Prick-Test, Epikutantest) verfügen wir in unserer Praxis über ein modernes Allergielabor, wo die spezifischen Allergieantikörper im Blut direkt über uns nachgewiesen werden können.  

 

Lassen Sie sich rechtzeitig beraten!

Wenn Sie allergische Symptome zeigen, sprechen Sie mit uns, damit wir feststellen können, ob und wenn ja, unter welcher Allergie sie leiden. Danach ist es wichtig, eine Behandlungsstrategie festzulegen. Insbesondere eine spezifische Immuntherapie sollte rechtzeitig begonnen werden. Es gilt: Je früher mit der Behandlung begonnen wird, umso größer ist die Chance auf Heilung. Allergenvermeidung oder Medikamente gegen die Beschwerden sind zwar hilfreich, therapieren die Allergie aber nicht von Grund auf. Das schafft nur die spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung). Dabei wird das Immunsystem durch die wiederholte Einnahme geringer Mengen des Allergens allmählich an den „Fremdstoff“, also an die Allergene, gewöhnt. Dank neuer Methoden ist die Hyposensibilisierung auch durch die Einnahme von Tabletten oder Tropfen sogar möglich. Die Allergene werden dabei über die Mundschleimhaut aufgenommen. 

 

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